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Nachhaltige Kleidung im Netz: "IZUBA Clothing"

Nachhaltige Vielfalt

Es gibt so viele junge Unternehmen, über deren Produkte und Onlineshops es sich lohnen würde zu berichten! Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, euch nach „Mit Ecken und Kanten“ und „Bridge&Tunnel“ ein weiteres Modelabel vorzustellen, das nachhaltig und fair produziert. Obwohl ihre Ideen sehr unterschiedlich sind, haben doch alle Fair Fashion-Konzepte, die wir im Internet entdeckt haben, eines gemeinsam: motivierte Gründer, die voll und ganz hinter ihren Produkten stehen. Paul Böger von IZUBA Clothing ist da keine Ausnahme…

IZUBA Clothing

Die Kleidung von IZUBA ist in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes, denn nachhaltige Produktion trifft hier auf afrikanisches Design. Aber keine Angst: das Meiste davon ist absolut alltagstauglich und nicht nur die Herstellung, sondern auch die Preise sind fair! Die Kleidungsstücke und Accessoires verdienen dabei auf jeden Fall die Auszeichnung „authentisch“, denn der komplette Planungs- und Fertigungsprozess findet mit Partnern in Ruanda statt. 


Interview mit dem Gründer von IZUBA Clothing

Kleidung im afrikanischen Stil    Die Produktion von IZUBA in Ruanda 

© IZUBA clothing

Wer bist du?

Mein Name ist Paul Böger, ich bin 22 Jahre alt und komme aus Darmstadt. Derzeit studiere ich E-Commerce an der Hochschule in Jena, um meine fachlichen Kompetenzen im Bereich Onlinehandel auszubauen.  

Wann und warum hast du gegründet?

Vor etwa 2 1/2 Jahren habe ich das Modelabel, IZUBA clothing, gegründet. Die ruandische Modeszene und die Vielzahl von Stoffmärkten mit auffallend bunten Wax-Prints hat mich sehr inspiriert. Ich habe mich schon immer für Mode interessiert und habe daraufhin den Entschluss getroffen mit einem lokalen Partner Textilien für deutschen Markt zu produzieren.

Was bedeutet eigentlich der Name „IZUBA“?

Izuba bedeutet in der Amtssprache Kinyarwanda Sonne. Das passt meiner Ansicht nach perfekt zu meiner Kleidung und dem hellen Auftreten.

Was macht deine Produkte besonders?

Die Mischung aus extravaganten Stoffen mit dezent-urbanen Schnitten zeichnet meine Produkte ebenso aus, wie die Herstellung im Herzen der pulsierenden Metropole Kigali.

Was hat dich damals nach Ruanda verschlagen?

Ich habe vor etwa drei Jahren für ein Jahr als Freiwilliger in Ruandas Hauptstadt Kigali gelebt und für zwei NGOs gearbeitet. Dieses Jahr hat mich sehr inspiriert und meine Begeisterung für Mode verstärkt.

Was bedeutet Nachhaltigkeit für dich? Wie setzt du sie in deinem Unternehmen um?

Auf der einen Seite bedeutet Nachhaltigkeit für mich kurze und transparente Wertschöpfungsketten und die direkte und enge Zusammenarbeit mit den Produzent*innen. Auf der anderen Seite ist es mir sehr wichtig, dass ich mit Produzent*innen zusammenarbeite, die feste Unternehmensstrukturen haben, mit vielen anderen Auftraggeber*innen zusammenarbeiten und somit das ganze Jahr hinweg ihren Näher*innen eine stabile Festanstellung bieten können.

Vielen Dank für das interessante Interview!


Weitere Modelabels die fair und ökologisch produzieren lassen:

Armedangels – große Auswahl, Zeitloses und Besonderes

Bleed – funktionale Kleidung, innovative Materialien

Thokk Thokk – moderne und kreative Mode, Kooperationen mit anderen Labels

People Tree – klassische und verspielte Damenmode, Schmuck

Wunderwerk – vielseitige Kollektion, hochwertige Materialien, höheres Preissegment

Kuyichi – reduzierte Kollektion, vor allem Jeans, Infos zu allen an der Produktion beteiligten Unternehmen

Wiederbelebt – Upcycling-Mode aus Überschüssen oder Restbeständen, klassische Farben und Schnitte

Degree Clothing – junge und moderne Kleidungsstücke und Accessoires

Fazit: Wir lieben nachhaltige Onlineshops!

Wir sind wirklich beeindruckt, wie wichtig nachhaltige Kleidung inzwischen für viele junge Unternehmer ist und mit welcher Energie sie für grüne und faire Mode arbeiten. Biologisch angebaute oder recycelte Rohstoffe und faire Arbeitsbedingungen gehen dabei meist Hand in Hand. Die Konzepte der Onlineshops fördern somit einen ganzheitlichen Blick auf den Lebenszyklus eines Produktes. Dabei wird auch deutlich, wie einfach es für uns als Konsumenten geworden ist, hochwertige Produkte und nachhaltige Ideen zu unterstützen. Wir müssen uns nicht mehr entscheiden: Lege ich Wert auf das Design? Oder den Nutzen? Oder die Nachhaltigkeit? Mit wenigen Klicks bekommen wir alles auf einmal.

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