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Damals und heute: Die Mode der 90er und 2000er

Kaum zu glauben, aber das 21. Jahrhundert feiert dieses Jahr seine Volljährigkeit. Für uns ist das eine gute Gelegenheit, einmal einen Blick in die Kleiderschränke der vergangenen Jahrzehnte zu werfen und den Inhalt auf sein Comeback-Potenzial zu testen.

Heute ist vor allem noch die Musik dieser Zeit Kult - bei zahlreichen 90er-Partys tanzen wir zu Eurodance-Hits und Boygroup-Schnulzen. Doch wie sieht es mit der Mode aus? Viele Kleidungsstücke der 90er und 2000er-Jahre können wir heute wieder öfter auf den Laufstegen und der Straße sehen. Aber welche Trends haben wirklich eine zweite Chance verdient und welche bleiben besser in der Vergangenheit?

Zunächst einmal die gute Nachricht für alle Anhänger von Nostalgie: Die Mode der vergangen Jahrzehnte ist durchaus tragbar, wenn wir sie neu interpretieren. Hier einige Beispiele:

  • Bauchfrei: Ist tatsächlich wieder Trend, aber mit Einschränkungen. Während das letzte Jahrzehnt auf weniger ist mehr setzte und sehr kurze Tops mit sehr tief sitzenden Hosen oder Röcken kombiniert wurden, ist es heute ratsam, die sogenannten Crop-Tops mit Bedacht zu stylen.

  • Jeans: Die Jeans ist ein zeitloser Klassiker. Ob Bootcut, High Waist, Hüftjeans oder Jeansjacke, erlaubt ist, was gefällt. Sogar die Karottenhose ist zurück. Und auch die Kombination von Jeans und schlichtem weißen T-Shirt ist wieder beliebt. Jedoch gibt es einige Retro-Trends von denen wir definitiv abraten. Dazu gehört die extrem tief geschnittene Hüftjeans, bei der man in den 2000ern auch die Unterwäsche oder das sogenannte „Arschgeweih“ sehen durfte, oder Schnürungen und zu viele Glitzerdetails an den Hosen. Und auch der Jeans-Komplettlook ist heute nur noch etwas für Mutige.

  • Grunge: Karohemd, Bandshirt und Jeans, oder auch Blümchenkleid mit schwarzer Strumpfhose, dazu Schnürboots - fertig ist der von der 90s-Grunge-Musik inspirierte Look. Dieser schafft es auch immer wieder auf die Laufstege und in die Kleiderschränke und ist durchaus alltagstauglich.

  • Accessoires: Choker- und Tattoo-Halsketten haben die Modebegeisterten schon vor ein paar Jahren als Fashion-Statement wiederentdeckt. Auch getönte Sonnenbrillen sind erneut ein Thema bei Stars und Bloggern. Schmal gezupfte Augenbrauen, Blocksträhnen oder heller Glitzerlidschatten sollten aber definitiv nicht zum Styling im Jahr 2018 gehören.

  • Schuhe: So ziemlich alle Schuhtrends der letzten Jahrzehnte werden irgendwann wiederbelebt. Ob Blockabsatz, Plateau- oder Spitzenschuhe - es gibt kaum etwas, was man in den letzten Jahren nicht schon gesehen hätte. Ganz besonders beliebt sind momentan die Superstar Sneakers von Adidas. Und sogar weiße Stiefel zieren heute wieder die Füße der Trendsetter. Wir lassen uns überraschen, was noch so kommt. Vielleicht Buffalo-Schuhe und Gummisandalen?

Es ist also oft schwer zu sagen, welche Trends ihre Zeiten endgültig hinter sich haben. Meist kommt einfach nur darauf an, wie die Retro-Teile kombiniert werden. Was das angeht, gibt es ein paar Stylingideen der letzten Jahrzehnte, von denen wir eher abraten...

Von Farbtöpfen und Diskokugeln

In den 90er-Jahren waren Farbe und Muster Pflicht. Am besten kräftig und bunt. Später wurden die Farbtöne dezenter, stattdessen streute man Glitzer drauf. Oberteile und Kleider mussten in den 2000er-Jahren funkeln und leuchten. Ein „zu viel“ gab es dabei praktisch nicht. Heute dominieren pastellige und dezente Töne die Alltagsmode, Mustermix und Glitzeraccessoires sollten dabei nur sparsam verwendet werden.

Was war nochmal meine Kleidergröße?

Kaum jemand hatte in den 90ern ein Problem damit, unförmige Hosen zu weiten Pullis zu tragen. Je weiter die Hose, desto lässiger der Look, dachte man wohl auch ein paar Jahre später. Cargo- oder Baggypants mit großen Taschen an den Seiten waren Anfang der 2000er sehr beliebt. Jedoch taten sie nicht wirklich etwas für eine schöne Figur. Und während einige auf den Schlabberlook setzten, konnte anderen die Kleidung gar nicht knapp genug sein. Bauchfreie Tops wurden da schon mal mit ultrakurzen Miniröcken kombiniert. Unsere Mütter würden sagen: „So gehst du mir nicht aus dem Haus!“ Zu Recht, wie wir finden.

Einmal mischen bitte!

In den ersten Jahren der 2000er konnte man sich wohl nicht so recht entscheiden, ob man elegant oder leger gekleidet sein möchte und kombinierte deshalb gerne mal ein kurzes Kleid mit Schlaghose und spitzen Schuhen. Oder man zog ein Spaghettikleid über ein Weißes T-Shirt. Unser Tipp: macht keine halben Sachen, sondern entscheidet euch!

Fazit: Der Blick zurück in vergangene Jahrzehnte lohnt sich durchaus, um fast vergessene Schätze zu entdecken. Nicht nur in der Mode, sondern auch bei Musik, Möbeln oder Technik - Klassiker sind wieder beliebt und geben uns ein Gefühl von den „guten alten Zeiten“.